Unsere Räubergeschichten

Gefährliche Begegnung - von Elena

Es war einmal ein Räuber, der sich der faule Heinz nannte. Da ging die 4. Klasse zum Wandern. Frau Letzel hatte den Hund Gino dabei. Als sie furchtbar tief im Wald waren, schrie Anna: "Eine Höhle, eine Höhle!" Alle rannten hin. Sie war riesig, alle standen mit offenem Mund da, man hörte nichts, es war ganz still. Da! Ein Geräusch! Aus einer dunklen Ecke kam ein Mann! Michelle schrie: "Ein Räuber!" Es war wirklich ein Räuber. Alle rannten weg, nur einer nicht: Gino. Er bellte wie verrückt und biss den Räuber in den Fuß. Er hielt ihn so lange hin, bis auch das letzte Kind aus der Höhle draußen war. Dann sprang der hoch und zwickte den Räuber in die Nase. Seither machen alle einen großen Bogen um die Höhle.

Der Räuber und der neue Kirchenkelch - von Anna

Am Samstag war in Altnußberg Ministrantenprobe. "Der Kaplan hat eine Überraschung!", flüsterte Alexander, der Oberministrant, geheimnisvoll. "Herrr Kaplan, was ist das für eine Überraschung?" fragte Michi. "Die Überraschung wollt ihr wissen?", erkundigte sich der Kaplan Kohl. "Ja!" schrien alle ganz laut. "Dann zeige ich sie euch. Kommt mit!", befahl er.

Er nahm die Schlüssel und sperrte den Schrank in der Sakristei auf. Ganz gespannt folgten wir ihm. Langsam öffnete Herr Kohl den Schrank, in welchem sich die Überraschung befinden sollte. Doch, oh Schreck, was war das? Die Überraschung war nicht da. Der Kaplan war kreidebleich und musste sich setzen. Alle waren sehr enttäuscht. Er jammerte: "Was soll ich nur machen? Ihr solltet doch die ersten sein, die den neuen Klech bewundern sollten. Wie sollen wir denn heute Abend die Messe abhalten?" Aber da! Corinna entdeckte Fußspuren. "Da, ich sehe Fußspuren, die führen von der Sakristei weg!", schrie sie. Sie schlug vor: "Wenn wir ihnen folgen, finden wir den Kelch und den Räuber. Da bin ich mir ganz sicher." Sie folgten den Fußspuren. Kreuz und quer gingen die Spuren durch das Dorf. Antonia war schon sehr müde und glaubte nicht mehr daran, dass wir die Überraschung finden. Vroni empfand das Ganze wie eine Schnitzeljagd. Der Kaplan war schon ganz traurig. "Sollten wir nicht eine Pause machen?", fragte Julia. "Ja!", antworteten alle. Wir aßen unsere Brotzeit, die wir in die Probe mitgenommen hatten. "Und jetzt geht's aber weiter!", befahl Alexander. Ein Mann kam uns entgegen und fragte: "Was macht ihr hier im Wald?" "Wir suchen unseren neuen Kirchenkelch.", sagte Herr Kohl enttäuscht. "Ich werde meine Augen offen halten!", entgegnete er. "Danke!", antworteten wir im Chor. Da kamen wir an eine Höhle. Wir schlichen uns an und entdeckten etwas, das glänzte. "Ich schleiche mich rein!", sagte Anna tapfer. Sie schrie "Ich sehe ihn! Kommt!" Alle gingen rein. Tatsächlich, da stand er. "Du, Räuber Hubert? Ich hätte es mir denken können!", beklagte der Kaplan entrüstet, "Ich rufe jetzt die Polizei." Tatü, tata. "Was ist los?", fragte der Polizist. Er befahl: "Hubert, du kommst sofort mit uns mit!" "Na gut!", entgegnete der Räuber.

"Kommt, lasst uns feiern. Es gibt für alle so viel Eis, wie ihr essen könnt!", sprach der Kaplan erleichtert, "Ich bin so froh, dass wir den Kelch gefunden und den Räuber überführt haben." So feierten sie bis abends und gingen zusammen in die Kirche, wo die Dorfbewohner den neuen Kelch bei der Wandlung bewundern konnten.

Räuber Ludwig - von Daniel

Es war vor langer Zeit, da lebte in einem großen Wald ein Räuber namens Ludwig. Damals beraubte er die Reichen und auch die Armen. Die Schätze hatte er in einer großen Höhle. Jedes Mal, wenn die Polizei hinter ihm her war, hatte er sich so gut versteckt, dass er nie gefunden wurde. Einmal spielten Kinder im Wald verstecken und da fanden sie die Höhle. Schnell rannten sie nach Hause und erzählten, dass sie eine Höhle entdeckte hatten. Sie gingen alle gleich zur Höhle. Da sahen sie Ludwig und hatten ihn sich sofert geschnappt. Sie brachten ihn zur Polizei, wo er gleich eingesperrt wurde und die Dorfbewohner holten alles an Schmuck, Geld und noch viele andere Sachen aus der Höhle.

Der Räuberteufel - von Sophia

Im Jahre 1855 lebte ein Räuber namens Heigel. Er war ein schlecht gekleideter Mann, der übel roch. Schwarz waren seine Zähne, er wusch sich nie. Kein Wunder, Heigel war arm, er hatte gar nichts. Der Räuber wohnte in einer Höhle, weit weg von der Polizei. Heigel war ein berühmter Räuber, jeder kannte ihn. Er klaute nur den Reichen etwas und den Pfarrern. Er klaute Geld, Schmuck, besondere Steine, Kleidung, Kronen und vieles mehr. Als Heigel auf dem Weg ins Dorf war, sah ihn ein Bauer und fragte ihn: "Heigel, was machst du um so später Stunde?" "Na was wohl, klauen, dafür bin ich doch bekannt!" "Was willst du denn klauen?" "Geht dich nichts an!", sagte Heigel schnell. Er ging und kam an einem reichen Haus an. Er sagte zu sich selbst: "In dieses Haus muss ich rein.." Er kletterte leise und vorsichtig am Fenster hoch und schaute sich um. Heigel entdeckte etwas und sagte neugierig: "Oh, Schmuck!" und packte eine Kette in seine Tasche. Auf einmal ging der Türgriff runter. Heigel erschrak und versteckte sich hinter dem Schrank. Die schöne Prinzessin Julia kam zum Vorschein, sie war bezaubernd. Schöne blonde, gelockte Haare hatte Prinzessin Julia. Sie trug ein wundervolles blaues Kleid mit goldenen Glitzersteinen. Eine funkelnde, strahlende, mit Edelsteinen besetzte Krone hatte sie auf dem Kopf. Heigel verliebte sich in Julia und kroch aus seinem Versteck. Julia erschrak als sie Heigel sah und sagte geschockt: "Heigel, was machen sie denn hier?" Heigel sagte verliebt: "Julia, sie sind so schön wie eine Rose." Julia wurde ganz rot und sie verliebte sich in Heigel. Die beiden redeten und redeten und waren bald zusammen. Heigel entschuldigte sich für alles, was er getan hatte und nach einem Jahr heirateten Julia und ihr "Räuber" und lebten glücklich miteinander.

Die geheimnisvolle Höhle - von Michaela

An einem Samstagvormittag ging ich mit meinem Hund in den Wald. Wir spazierten bis zum Felsen, dort machten wir Pause. Man konnte sehr schön hinauf klettern. Von hier oben hatte man eine schöne Aussicht. Aber nach einer halben Stunde rannten wir weiter. Es waren viele Wurzeln und Steine am Weg, über die ich fast gestolpert wäre. Laura wollte unbedingt von der Leine. Mein Handy klingelte und Mutter rief an, sie fragte: " Wann kommst du den heim?" "In zwei Stunden", antwortete ich. Wir spazierten weiter und weiter hinauf bis eine schöne Wiese zum Picknicken auftauchte. Es war schon 14 Uhr. "Jetzt noch ein bisschen spielen", dachte ich.

 

Plötzlich sprang Laura auf und rannte über die Lichtung, ohne das ich sie zurück halten konnte. "Warum ist sie den so aufgeregt? Dafür muss es doch einen Grund geben, aber welchen?", rätselte ich. Langsam ging ich zu ihr, auf einmal stand eine Riesenhöhle vor mit. Wir sahen hinein. Es war sehr dunkel hier drinnen. Nur ein kleines Licht durch einen Spalt ist zu sehen. Es war gruselig. Nach Hause rannten wir, so schnell es ging. Es war schon spät als wir nach Hause  kamen. Ganz außer Atem warf ich mich ins Bett. Heute war es sehr anstrengend." "Morgen gehen wir mit meiner Freundin Anna zu dieser Höhle", schwor ich mit. Am nächsten Morgen rannte Anna mit mir und Laura in den Wald. "Es gibt eine Abkürzung zu diesem Ort", sagte sie. Wir nahmen diese Abkürzung. Der Weg war voller Steine und Wurzeln. Er ging steil hinauf. Doch dann kamen wir an die Lichtung. Laura hörte Geräusche aus der Höhle und sie bellte sehr laut. Man konnte sie nicht beruhigen. Anna rief: "Aus der Höhle kommen Geräusche, lass uns hineinsehen." "Ja gut", flüsterte ich, "aber leise"". Wir sahen durch den Spalt, den ich gestern entdeckt habe. Es war ein Mann, der am Feuer saß. Mir lief es eiskalt über den Rücken. Auf einmal entdeckte uns der Mann. Anna, Laura und ich liefen um unser Leben. Wir versteckten uns im Wald hinter einem Felsen. Aber es nützte nichts, er hat uns gefunden.

Doch der Mann war gar nicht böse. Er lud uns ein, wir sollten doch zu ihm in die Höhle kommen. Er stellte sich vor und sagte: "Ich heiße Maximilian, ich war einmal ein Räuber, aber ich raube nicht mehr". Er war sehr nett. Später gingen wir diesen steilen Weg nach Hause. Als wir zu Hause waren, erzählten wir es unseren Eltern, sie glaubten uns aber kein Wort. "Michaela denk dir doch nicht solche dummen Geschichten aus", meinten sie.

 

Räuber Heigl und der reiche Bauer - von Julia

In einer dunklen Höhle, tief im Wald, versteckt sich ein Räuber vor der Polizei. Er heißt Räuber Heigl. Er raubt die Reichen aus und schenkt seine Beute den Armen. Tag und Nacht ist er auf der Flucht. Heute plant er seinen nächsten Angriff bei einem reichen Bauern. "Ich gehe jetzt", sagte er zu seiner Frau und verschwindet aus der Höhle. Er geht vorsichtig durch den Wald. Nach einer Stunde ist er beim Haus des Bauern angekommen. Jetzt muss alles sehr schnell gehen. Räuber Heigl weiß, daß der Bauer und diese Zeit bei seinen Tieren ist, um sie zu füttern. Im ersten Stock des Hauses ist ein Fenster offen. Er klettert über einem Baum hinauf und landet im Badezimmer der Familie. Jetzt schleicht er sich auf den Gang. "Ich gehe jetzt in das Schlafzimmer", denkt er. Dort angekommen schnappt er sich edlen Schmuck, Geld und andere Sachen. Nun geht er über die Treppe nach unten und will durch die Haustür verschwinden. Als er die Haustür öffnet, steht plötzlich der Bauer vor ihm. "Was tust du Schurke in meinem Haus?", ruft der Bauer und geht mit der Mistgabel auf ihn los. Mit einem kräftigen Schubs macht der Räuber sich den Weg frei, läuft zurück in den Wald und versteckt sich voller Angst in einem hohlen  Baumstamm. Neben ihm reitet die Polizei auf Pferden vorbei. Nach 5 Minuten macht er sich auf den Weg zu den Armen und verschenkte dort die geraubte Beute. Danach macht er sich auf den Heimweg. In der Höhle angekommen erwartet ihn seine Frau und ruft: "Wo warst du? Ich habe mir schon Sorgen gemacht!" Räuber Heigl antwortet: "Ich war bei dem reichen Bauern und bin froh, dass ich ihm entkommen bin."

Räuber Heigl und seine Höhle - von Alina W.

Als ich am Dienstag erfuhr, dass wir zur Kötztinger Hütte wandern, hatte ich mich sehr darauf gefreut. Ich war sehr gespannt und interessiert auf die Höhle vom Räuber Heigl.

Wie näher wir kamen, desto aufgeregter wurde ich. Wir hätten es dabei fast nicht mehr erwarten können, bis wir endlich angekommen waren. Plötzlich hatte ich über den ganzen Körper die Gänsehaut bekommen. Jetzt hatten wir sie endlich entdeckt und wir stürmten darauf los. Wir gingen gespannt hinein. Es war ganz schön gruselig, weil wir nur ein paar Taschenlampen dabei hatten. Es war kalt, nass und dunkel. Eine Schulfreundin flüsterte: " Sie möchte hier nicht wohnen".  Wir gingen weiter und weiter. Es war sehr gespenstisch. Plötzlich bewegte sich etwas in der Luft. Zum Glück war es nur ein Falter. Ich bekam noch größere Gänsehaut. Nun bin ich schnell wieder hinaus ins Freie geflüchtet. Irgendwie war ich erleichtert, als ich wieder nach draußen kam. Wir erzählten den Erwachsenen war wir entdeckt hatten und gingen wieder weiter. Eigentlich hätte ich mir es ein bisschen anders vorgestellt, dass mitten drin, irgendwann der Räuber aus einer Ecke kommt.

Nun gingen wir zu unseren Bussen und fuhren zur Schule zurück. Mir hat die Höhle sehr gut gefallen, ich hoffe den anderen auch.

Räuber mit Herz - von Maximilian W.

Räuber Loser ist siebzehn Jahre alt. Eigentlich ist er noch gar kein Arbeiter sondern er geht noch in die Schule. Er hatte die erste Klasse wiederholen müssen, darum hänseln ihn die anderen und sagen: "Ersteklassebudi!" und lachen bis sie umfallen. Dann schwor er sich zu rächen. Es war drei Wochen vor den Ferien. Räuber Loser wusste was er machte. Als erstes nahm er sein ganzes Taschengeld und kaufte sich einen Hund. Danach ruabte er den Fiesesten aus und dann die anderen. Er hatte jetzt so viel Geld, dass er gar nicht mehr wusste, was er damit anfangen sollte. Darum beschloss er, die Hälfte von dem Geld den Armen zu schenken und von dem anderen Geld kaufte er Spielzeug für seinen Hund. Die Armen freuten sich über seine Spende, aber die Ausgeraubten wussten jetzt, wer der Dieb war: Es war der Loser! Sie machten eine Anklage, seine Freunde und Verwandten weinten und dann beschloss der Richter ein Urteil: 1 Jahr sitzen. Die Zuschauer wussten, dass er das Geld den Armen gegeben, baten um einen Einspruch und sagten, was passiert war. Der Richter wandelte das Urteil um: 3 Monate sitzen. Als er wieder rauskam, ging er zur Geburtstagparty eines Freundes. Die Ausgeraubten hänselten ihn nicht mehr, sondern freuten sich mit ihm und so nahm alles ein gutes Ende.

Der Räuber Kunibert - von Antonia

Am Samstag um 13 Uhr ging ich allein im Dorf herum. Auf einmal kam Julia zu mir und sagte: "Komm mit, ich muss dir was zeigen!" Wir gingen in den Wald und ich wusste nicht, wohin mich Julia führte. Sie zeigte mir einen schönen Platz. Ich wunderte mich, was das für ein schöner Platz war und Julia meinte: "Meine Eltern erzählten mir von einer Räuberhöhle nicht weit von hier." Da wollte ich die Höhle unbedingt sehen. "Es ist schon spät, lass uns heimgehen!", sagte  Julia und ich antwortete: "Ok!". Auf einmal raschelte ein Baum, wir versteckten uns im Gebüsch und sahen durch die Zweige einen seltsamen Mann. "Laufen wir davon!" rief ich zu Julia, doch der Mann bemerkte uns und rief uns nach: "Bleibt stehen, was habt ihr denn, ich will euch doch zwei Lollipops schenken!" Aber wir rannten weiter.

Am nächsten Tag gingen wir zur Höhle und betraten sie. Auf einmal zwängte sich dieser Mann durch eine Felsspalte und ich flüsterte Julia ins Ohr: "Jetzt laufen wir nicht davon!" "Den Mann kenne ich doch, das ist Räuber Kunibert!" Räuber Kunibert ist nicht böse. Er schnekte uns zwei Lollipops und anschließend gingen wir noch mit ihm zu Julias Mutter. Dort bekamen wir ein Eis und dann machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Abenteuer.

 

Der Räuber Heigl - von Vroni

Der Räuber Heigl war sehr bekannt im Bayerischen Wald. Als er noch ein kleiner Junge war, musste Michael schon Tiere hüten. Am 16.09.1742 waren gerade die reichen Leute in der Kirche. Jetzt ging Heigl zu den Häusern der Reichen und da passierte etwas Schlimmes. Der Räuber knackte das Schloss und holte das ganze Gold und Geld raus. Auf einmal kamen die Leute und bemerkten, dass jemand im Haus ist und verständigten die Polizei. Der Räuber bemerkte sie und lief mit den Schätzen davon. Die Polizei rannte ihm nach, aber von Heigel war keine Spur mehr zu finden. Er war schlau und versteckte sich in einem hohlen Baum.

Heigl wurde später beim Stehlen erwischt und musste nach Straubing ins Gericht. Sie wollten ihm den Kopf abschlagen, aber die Armen wollten Heigl das Leben retten, weil er das Geld der Reichen ihnen gab. Dann hatte Prinz Luitpolt eingesehen, dass ihm der Kopf nicht abgeschlagen wird, sondern er musste sein Leben lang ins Gefängnis. Am 07.05.1813 wurde er von einer Eisenkugel getroffen und starb, dann war es mit ihm aus.

 

Übrigens: Wer sich mehr für den echten Räuber Heigl interessiert, der kann hier nachschauen....

 

 

Der Räuber Michael - von Anna-Maria und Jacqueline

An einem schönen Herbsttag kam in einer kleinen Ortschaft im bayerischen Wald ein kleiner Junge zur Welt. Seine Familie war arm. Der Vater war ein Räuber. Die Mutter hatte schon 12 Kinder geboren. Ihre Kinder setzte sie auf verschiedenen Bauernhöfen aus. Die Eltern dachten sich, dass sie es bei den Bauern besser haben als bei ihnen. Aber das letzte Kind mit dem Namen Michael durfte bei den beiden bleiben. Seine Eltern starben schon früh, als er 15 Jahre war.

Wie sein Vater, so wollte auch Michael Räuber werden. An einem wolkigen Samstag ging er in die Stadt. Dort saß eine Frau auf einer Bank, die eine wunderschöne goldene Kette um den Hals trug. Diese Schmuckstück gefiel ihm so sehr, dass er es unbedingt haben wollte. Michael schlich sich von hinten an die Frau heran und riss ihr die Kette vom Hals. Er lief so schnell er konnte mit der Kette davon. Die Frau meldete den Überfall der Polizei. Eine Woche später fehlten auf einem Bauernhof fünf Hühner. Drei Tage darauf wurden in einem anderen Dorf von einer Wäscheleine ein Hemd und eine Hose gestohlen. Überall sind Sachen verschwunden. Sogar der Opferstock in der Kirche wurde geplündert. Die Leute hatten schreckliche Angst. Nach dem Räuber wurde überall gesucht. Doch Michael hatte sich eine Höhle gesucht, hoch oben am Kaitersberg, die niemand wusste. Er verließ sie nur in der Nacht und bei Nebel. Am Tag schlief er. Als Michael zwanzig Jahre alt war, sah er im Wald ein junges, hübsches Mädchen beim Schwammerl suchen. Er verliebte sich in sie. Das Mädchen hieß Kathi und lebte nun mit Michael in der Höhle. Mit Schlingen fing der Räuber im Wald Hasen und andere Tiere. Da gab es oft Fleisch zum Essen. Kathi und Michael gingen häufig zusammen fort und suchten, wo es was zum Stehlen gab. So ging es viele Jahre lang. Die Dorfbewohner und die Polizei wurden immer ungeduldiger, weil sie den Räuber nicht finden konnten. Eines Tages beobachtete ein junger Mann, wie jemand Fische aus einem Teich nahm. Dieser Mann erkannte den Räuber Michael. Er meldete es der Polizei. Sie und die Bewohner machten sich mit Hunden auf in Richtung Kaitersberg. Er wurde zum Gericht nach Straubing gebracht und zum Enthaupten verurteilt. Kathi wurde ebenfalls festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Michaels Strafe wurde später in eine lebenslange Gefängnisstrafe umgewandelt. Im Gefängnis wurde Michael von einem Mithäftling mit einer Kugel erschlagen.

So kann ein Räuberleben enden!

 

Der Diebstahl - von Max M.

An einem Freitag um 9 Uhr stand Räuber Heigl auf. Er reckte sich und schaute aus seiner Höhle. Er sah Polizisten, die nach ihm suchten. Schnell kroch er zurück. Räuber Heigl hatte vor zwei Tagen einen Reichen bestohlen und das nun schon das dritte Mal. Nach drei Stunden gaben die Polizisten die Suche auf. Jetzt konnte er sich wieder frei bewegen. Er nahm sich vor, nächste Woche einen Pfarrer zu bestehlen.

Jetzt war es so weit. Er ging unbemerkt in die Stadt, doch Polizisten beobachteten ihn. Zunächst lief alles wie geplant. Als er mit dem Geld herauskam, begann die Verfolgungsjagd. Räuber Heigl rannte so schnell wie er nur konnte. Die Polizisten kamen näher und näher und erwischten ihn. Sie waren erleichtert. Später brachten sie ihn ins Gericht nach Straubing. Kurz darauf waren sie im Gerichtssaal. Ein Polizist passte kurz nicht auf und schon rannte Räuber Heigl davon. Die Polizisten rannten hastig hinter ihm her. Er versteckte sich in einem hohlen Baustamm. Damit hatte er die Polizisten abgehängt. Doch leider kam er wieder heraus, als die Polizisten gerade noch einmal zurückkamen. Er wurde wieder in das Gericht gebracht und sollte enthauptet werden. Doch jemand bat König Max II dass er nicht sterben musste, dafür aber lebenslänglich ins Gefängnis musste. Nach vier Jahren Haft erschlug ihn ein Mithäftling mit seiner Eisenkugel.

Die Geschichte vom Räuber Toni

Es war einmal ein Räuber namens Toni. Er wohnte im Wald, in einer fast zusammengefallenen Hütte. Er ging in die Stadt und stahl viele Getränke und Essen, Käse, Brezen, Fleisch Limo. Er hatte einen schwarzen Mantel an und darunter versteckte er das Essen und die Getränke. Dann ging er wieder nach Hause. Er rannte zu seiner Hütte. Am Abend kochte er sich Fleisch, weil er großen Hunger hatte. Später ging er ins Bett. Plötzlich waren viele Menschen in der Hütte des Räubers. Das waren Polizisten. Der Räuber schief tief und fest und als er wieder aufwachte, war er im Gefängnis.

Das Versteck vom Räuber Heigl - von Johannes

Am Wandertag gingen wir zur Räuber Heigl Höhle. Mit den Bussen fuhren wir von der Schule bis zum Eck bei Arnbruck. Dann gingen wir bis zur Kötztinger Hütte und von da aus mussten wir ungefähr noch 2 Kilometer laufen. Als wir ankamen stürmten wir gleich die Höhle. Sie lag im felsigen Gelände mitten im Wald. Sie war so groß, dass ungefähr 15 bis 20 Kinder hineinpassten. Innen war sie nass, weil aus dem Felsen Wasser floss. Es roch nach feuchtem Wald und Moos. Als erstes sahen wir in dem dunklen Raum den Kamin, links in der Höhle. Wir fanden einen Gang, der schon zugeschüttet wurde, wahrscheinlich, damit sich die Besucher nicht verirren. Zum Schluss erblickten wir einen Schatz den man mit Geocaching Sachen finden könnte.

Nach dem Besuch der Höhle lief uns Gino, der Hund von Frau Letzel, weg. Wir gingen mit unseren Begleitern weiter, während dessen suchte Frau Letzel ihren Hund. Schon nach zwei Minuten kam Gino wieder angelaufen und auch Frau Letzel kam kurze Zeit später wieder zu uns. Gleich danach erreichten wir unsere Busse, die uns nach Hause brachten. Es war eine lange, aber schöne Wanderung.

Der Räuber Langnase - von Tamina

Es war einmal in einem tiefen dunklen Wald ein Räuber, der den Namen Langnase trug. Er wohnte in einem ganz alten hohlen Baumstamm. Hier war es immer sehr sehr kalt, besonders im Winter. Auf einmal hatte er eine Idee: Er stahl sich Heu vom Bauern Müller, doch er kam nicht weit, denn schon hatte der Bauer Langnase gesehen und sperrte ihn in den Stall. Ein paar Minuten später erschien die Polizei mit Handfesseln, doch er war verschwunden. Er versteckte sich im Heu und die Polzei suchte und suchte, aber sie fanden ihn nicht. Doch dann bewegte sich was im Heu und er wurde doch noch entdeckt. Tja, jetzt hatten sie Langnase und er musste ins Gefängnis, für fünf Jahre. Danach wurde er wieder frei gelassen und lebte glücklich und zufrieden in seinem Baumstamm, aber er hörte nicht mit dem Rauben auf.

Grundschule Geiersthal

Rathausstraße 4

94244 Geiersthal

Telefon 09923/485

Fax 09923/485