Zu Beginn des Schuljahres 2011/12 setzen sich Lehrer und Elternbeirat mit dem Thema Differenzierung auseinander. Zunächst hielt Frau Letzel ein Referat über dieses Thema und anschließend überlegten wir welche Vorteile ein mehr differenzierter Unterricht hätte. Unsere Ergebnisse hielten wir in Plakatform fest. Es zeigt sich eine sehr erfreuliche Übereinstimmung zwischen den Erwartungen der Lehrer und denen der Eltern.
Um den Unterricht differenziert gestalten zu können, ist es wichtig, dass die Kinder zum selbstständigen Arbeiten erzogen werden. Wir entwickeln im Moment ein Curriculum, was die Kinder in welchem Schuljahr an Kompetenzen erwerben sollen. So weiß jeder Lehrer der eine neue Klasse übernimmt, auf was er aufbauen kann. Es ist es uns auch sehr wichtig, dass die Kinder ihre Stärken und Schwächen selbst einschätzen können.
Im Januar begannen wir mit ganz grundlegenden Dingen, die wir meist schon eingeschult hatten. Die Kinder erhielten von der Schule eine Mappe, in der die ersten Blätter zum Unterrichtsbeginn, Ordnung am Arbeitsblatt, Gesprächsregeln und so weiter eingeheftet wurden. Die Kinder wissen damit, was von ihnen gefordert wird, sie können nachschlagen (beispielweise, in der dritten Klasse, wie ein Lernplakat zu gestalten ist) und sie lernen sich selbst zu beurteilen. So erhalten die Schüler vor den Faschingsferien ihren ersten Selbsteinschätzungbogen.